24Jul

Vier Stunden rackern für Afrika

Ganz neu war die Begegnung mit alten Frauen und Männern im MAKS-Kreis für den Schüler Maximilian Bauer nicht. Der Zwölfjährige…

…hatte schon einmal ein soziales Praktikum im Seniorenheim Nittendorf gemacht. Diesmal aber war sein Einsatz sogar entlohnt, mit der Heimleitung waren zehn Euro pro Stunde vereinbart. Ausgezahlt allerdings bekam der aufgeweckte Realschüler das Geld nicht. Im Rahmen der Aktion „Dein Tag für Afrika“ hat Leiterin Birgit Robin den Verdienst von Maximilian direkt auf das Konto der Aktion Tagwerk überwiesen.

Der Aktionstag war eine Schulveranstaltung, an welcher sich rund 500 Schüler*innen der Regenstaufer Von-Drechsel-Realschule beteiligt haben. Die fünft- bis Neuntklässler arbeiteten jeweils für vier Stunden in Eisdielen, Geschäften und Märkten, in Büros oder wie Maximilian in sozialen Einrichtungen. Insgesamt sind dabei „über 12500 Euro zusammengekommen, wenn sich alle an die Vereinbarungen halten“, rechnete Dr. Svenja Meindl, die zweite Konrektorin hocherfreut vor. Veranstaltet wird der bundesweite „Tag für Afrika“ von der Aktion Tagwerk, ein gemeinnütziger Verein der mit Brot für die Welt zusammenarbeitet. Mit dem von Schülern erwirtschafteten Geld werden Bildungsprojekte in mehreren afrikanischen Ländern unterstützt.

Maximilian, der bereits bei seinem ersten Praktikum gut bei den alten Leuten angekommen ist, hat der erneute Einsatz „großen Spaß gemacht“. In der aktivierenden MAKS-Gruppe hat er bei Beweglichkeitsübungen und Gedächtnistraining für die Bewohner mit gemacht und anschließend Rollstuhlfahrer mit auf die Zimmer gebracht. Bei einem Kegelspiel im Flur stellte er die umgefallenen Figuren wieder auf, später half er bei der Essensausgabe für die Bewohner im diakonischen Argula-von-Grumbach-Haus. „Lustig und schön“ empfand der in Wolfsegg lebende Maximilian seinen Einsatz bei den alten Menschen, die vier Stunden waren für ihn im Nu vorbei.  

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