08Mär

Täglich weißer, heller & luftiger

Renovierung der Seniorenbegegnungsstätte im Wiener-Haus

Seit Jahresbeginn wird im Gustav-Adolf-Wiener-Haus kräftig gewerkelt. Fast täglich räumen Furi Soboka Adeba und Fritz Bremm, Hausmeister und Techniker der Diakonie, Zimmer aus. Sie kehren Wände ab, spachteln und verputzen. Dann taucht Adeba seine Rolle in den Farbeimer und malert die längst grau-in-grau getrübten Wände und Decken, bis diese wieder in frischem Weiß erstrahlen. In den frisch gestrichenen Büros und Gruppenräumen wird anschließend eine energiesparende Beleuchtung montiert, Möbel werden zum Teil ausgetauscht, überflüssige oder unbrauchbar gewordene Gegenstände entsorgt. Ohne den zielstrebigen Einsatz Adebas als „unglaublich fleißiger und geschickter Helfer“, wie Monika Huber den Mitarbeiter lobt, „wäre die arbeitsintensive Aktion gar nicht zu bewältigen“. Der junge Mann kommt mehrmals die Woche aus Cham, um gegen Erstattung seiner Fahrtkosten mitzuarbeiten. Huber koordiniert die Renovierung des Hauses und arbeitet mit einigen Kolleg*innen an einem neuen Konzept für die künftige Seniorenarbeit. Die ursprünglich für Anfang April geplante Wiedereröffnung der Seniorenbegegnungsstätte muss allerdings, wie sie sagt, „auf Anfang Mai verschoben“ werden. Denn es habe „sich herausgestellt, dass viel mehr zu machen ist, als anfänglich gedacht“.  

Vieles, was sich während der letzten Jahrzehnte in der Seniorenbegegnungsstätte angesammelt hat, wird aussortiert, dem Gebrauchtwarenhaus des Werkhofs zur Verfügung gestellt oder – wenn unbrauchbar – auch entsorgt.

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