12Jul

Gespräche und Tänzchen zu Evergreens

Aber dich, gibt´s nur einmal für mich (…).“ Bei dieser Schlagerschnulze von den Nilsen Brothers gingen viele Köpfe beim Nachtcafé im Argula-von-Grumbach-Haus im Takt mit.

Einige Bewohnerinnen sangen sogar leise mit ein, als Otto Wolf diese Liebeserklärung aus dem Jahr 1967 auf seinem Akkordeon spielte. Nach einer längeren Pause hat eine angehende Geronto-Fachkraft dieses zwanglose Beisammensein Im Rahmen der Ausbildung wieder aufleben lassen. Etliche Bewohner*innen nahmen diese Gelegenheit war und tauschten sich bei über Gott und Welt mit Betreuerinnen und anderen Hausbewohnern aus. Sie habe noch nie erlebt, tuschelte Leiterin Birgit Robin ganz entzückt, „dass die Bewohner soviel unter- und miteinander geredet haben!“ Gespräche beschränkten sich sonst meist auf kurze Floskeln bei Begegnungen oder eher oberflächliche Plauderei. Begeistert von dieser entspannten, freundlichen Atmosphäre und dem gemütlichen Umgang schob sie hinterher: „Das machen wir bald wieder“. Derweil stimmte Wolf vom Foxtrott „Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln geh`n“ über den berühmten Sportpalast-Walzer bis zum Tango „Tanze mit mir in den Morgen“ von Gerhard Wendland reihenweise alte Schlager und Evergreens an. Den meisten Nachcafe-Gästen waren diese Weisen noch gut vertraut, wie man ihren Gesichtern und dem Mitsummern entnehmen konnte. Der eine oder die andere wagten sogar ein Tänzchen mit einer der Betreuerinnen.     

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