14Mai

Diakonie springt in Corona-Zeiten ein

Das Fahrzeug stellen Seniorenamt und das Nachbarschaftsprojekt ReNaNa, Kisten mit Essen die Tafel und ausgeliefert werden sie von einem Mitarbeiter der Diakonie. Zustande gekommen ist die Kooperation, …

Das Fahrzeug stellen Seniorenamt und das Nachbarschaftsprojekt ReNaNa, Kisten mit Essen die Tafel und ausgeliefert werden sie von einem Mitarbeiter der Diakonie. Zustande gekommen ist die Kooperation, weil Sozialberater Hans Skalicky für die ehrenamtlichen Helfer eingesprungen ist, die wegen der Corona-Maßnahmen vorerst ausfallen. Zweimal in der Woche holt er den Transporter und eine Liste mit Adressen alter oder gehandikapter Menschen, die nicht aus dem Haus können und mit Essen beliefert werden, beim Seniorenamt.

Bei der Tafel in der Liebigstrasse packt er dann mit einem studentischen Helfer die Essenskisten. Dabei wird auch auf Unverträglichkeiten der zu beliefernden Menschen Rücksicht genommen, wenn sie beispielsweise Diabetes oder eine Intoleranz haben. Ansonsten mischen die Helfer die Kisten möglichst gut mit frischen Lebensmitteln wie Gemüse und Obst und mit abgepackten Sachen durch, die von Lebensmittelmärkten abgegeben worden sind. Mit den fertigen Kisten fahren sie dann an einem Tag eine Route südlich der Donau und tags darauf eine weitere nördlich der Donau ab.

Es sind Adressen vorwiegend älterer Regensburger, die von der Mobilen Tafel mit Essen beliefert werden. Manche von ihnen kommen gleich vor die Tür – mit Mund-Nasen-Schutz natürlich – wenn es klingelt und sind froh, einige Worte mit den Helfern wechseln zu können. Andere legen einen Umschlag mit den drei Euro vor die Tür, die sie selbst für das gelieferte Essen aufbringen müssen. Sie fürchten die Ansteckungsgefahr durch das Corona-Virus und holen sich das Essen ins Haus, wenn das Helferduo schon weitergefahren ist, um die nächsten mit Essen zu versorgen. Skalicky freut sich auf die Touren, denn „es ist wirklich befriedigend zu erleben, wie die Menschen uns brauchen und sich jede Woche über ihre Lieferung freuen“. Wer selbst bedürftig ist und von der Mobilen Tafel versorgt werden möchte kann von Montag bis Freitag zwischen neun und zwölf Uhr bei ReNaNa im Servicebüro anrufen – Telefon (0941) 507-5599.

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