13Aug

Zwei Neue im Tageszentrum

Seit kurzem gehören zum Team des Tageszentrums Cafe-Insel zwei neue Gesichter. Die beiden Sozialpädagoginnen Corinne Voss und Marianne Klotz…

…haben sich mittlerweile eingearbeitet und können den Besuchern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Das von der Diakonie betriebene Tageszentrum ist ein Treffpunkt für Menschen mit seelischen Erkrankungen und Problemen. Während der Öffnungszeiten kann das Café ohne Anmeldung besucht werden, Interessenten können an den verschiedenen Angeboten im Haus teilnehmen.

Voss, die aus Bad Aibling kommt und in München studiert hat, ist für den „Gründervater“ Herbert Ziegler gekommen, der in den Ruhestand gegangen ist. Sie hat zuvor im Bereich der Suchtberatung und Wohnungslosenhilfe gearbeitet und „wichtige Erfahrungen im Umgang mit belasteten Menschen sammeln“ können. Vor einem Jahr kam sie in die Oberpfalz. Weil sie „wahnsinnig gern bei einem diakonischen Träger“ anheuern wollte und „mir niedrigschwellige Angebote, wie das Tageszentrum sehr liegen“, hat sie sofort zugegriffen, als sie auf das Stellenangebot für`s Cafe Insel gestoßen ist.

Gerade noch aus Bayern, aus Neu-Ulm, kommt Klotz, die ihr Studium in Nürnberg und München mit einem Master abgeschlossen hat. Eigentlich wollte sie mal in die Sozialforschung. Es wurde dann doch erst ein praktischer Einstieg in Rummelsberg, wo sie unbegleitete junge Flüchtlinge betreute. Nach einiger Zeit stand ihr der Kopf nach etwas anderem, zudem wollte sie näher zur Familie. Den Job im Tageszentrum als Vertretung für eine Kollegin in Elternzeit empfindet sie als ideal. Hier kann sie sich „in aller Ruhe überlegen“, ob sie doch noch in den Lehrbetrieb im universitären Bereich geht. Vorerst betreut sie mit den Teamkollegen die 40 bis 50 Besucher, die täglich an den Gruppenangeboten teilnehmen, die Beschäftigungsmöglichkeiten nutzen oder im Cafe mit anderen ins Gespräch kommen.  

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