Archiv

Beitragsdatum: Februar, 2018

Natalie Krieger und Nora Granzow beteiligten sich in der Kochgruppe des Tageszentrums

Von einem Tag auf den anderen waren zwei Schülerinnen aktive Ansprechpartnerinnen und nicht mehr vorwiegend passiv Aufnehmende. Natalie Krieger und Nora Granzow vom Albertus-Magnus-Gymnasium in Regensburg haben am Compassionprojekt ihrer Schule teilgenommen und gehörten eine Woche lang zum Team im Tageszentrum-Café Insel. Zusammen mit Besuchern schauten sie sich verschiedene Gruppenaktivitäten im Haus genauer an und besuchten die Kreativ-, die Koch- und die Spielegruppe. Sie nahmen an einem Fotokurs teil und organisierten den Besuch einer Videoinstallation in einem Museum.

In der Kochgruppe haben sie zusammen mit der Hauswirtschaftsmeisterin und psychisch behinderten Besuchern Erdbeer- und Zitronerouladen gebacken. Sie halfen bei der Zubereitung des täglichen Mittagstisches mit und waren beim Einkaufen dabei. Bei der Abschlussbesprechung reflektierten die Schülerinnen über ihre Begegnungen mit Besuchern und deren jeweilige Situation. Beide nannten es positiv am Diakonischen Lernen teilnehmen zu können.

 

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Cafe-Insel-Team als Schneewittchen mit sechs (!) Zwergen und böser Königin

Bei einer aufgekratzten Faschingsparty im Cafe Insel wetteiferten viele Besucher um die beste Maske. Während sich das Team der Profis aus Sozialpädagogen und Hauswirtschaft als Schneewittchen mitsamt sechs (!) Zwergen und böser Königin einen kollektiven Coup leistete, hatten sich Gäste als Biene Maja, Kleopatra, blondgelockte OP-Schwester oder cooler Vamp verkleidet. Bei der Maskenprämierung kamen die schönsten Verkleidungskünstler zum Zug und erhielten Geschenkgutscheine fürs Cafe.  

Übermütig und gut gelaunt genossen die zahlreichen Besucher  bei alkoholfreien Cocktails und Krapfen die entspannte Atmosphäre in Ihrer „Insel“. Wer sich tanzend ausgepowert hatte, konnte bei einem Teller Suppe neue Kräfte schöpfen. Neuankömmlinge konnten sich von Praktikantinnen lustig schminken lassen. Die beiden Make-up-Artistinnen hatten zeitweise alle Hände voll zu tun.

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Heimbewohner und Schülerinnen des P-Seminars mit ihrer Lehrerin Natalie Scheuerer (rechts hinten)

Töpfern, gemeinsame Ausflüge und Veranstaltungen. Fast ein Jahr lang haben sich Schülerinnen des städtischen Von-Müller-Gymnasiums im Rahmen eines Seminars wöchentlich mit Bewohnern eines Wohnheims der Diakonie getroffen. Im Johann-Hinrich-Wichern-Haus leben psychisch kranke Menschen, die nach einem Klinikaufenthalt weitere Unterstützung und Hilfe benötigen. Bereits 2015 hatte es im Rahmen des diakonischen Lernens erstmals Kontakte von Schülern und Bewohnern gegeben. Dabei wurde zusammen ein Rakuofen gebaut.

Das veranlasste Oberstudienrätin Natalie Scheuerer vergangenes Jahr dazu, erneut ein solches P-Seminar, P für Praxis, anzubieten. Nach einer Hausführung und einem Vortrag über verschiedene Krankheitsbilder entschieden sich vier Schülerinnen zur Teilnahme und kamen bis Jahresende einmal in der Woche mit vier Bewohnern zusammen. Zusammen arbeiteten sie in der Kreativwerkstatt des Heims, organisierten Ausflüge, sowie Info- und Verkaufsstände bei Veranstaltungen. Außerdem glasierten und...

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Beitragsdatum: Januar, 2018

Die Heimbewohnerin spürt den Klängen nach

„Naa, i hea nix…“, schüttelt Franziska Haimerl energisch ihren Kopf mit dem feinen, weißen Haar. „Auf dera Seit`n“, schiebt sie erläuternd nach und deutet aufs linke Ohr, „auf da andern scho“. Sie rückt das Hörgerät im rechten Ohr zurecht. „Des klingt ganz schee“ beteuert sie mit weicher Stimme und verfällt plötzlich ins Hochdeutsche, „wunderschön.“ Die alte Frau sitzt in ihrem Zimmer im zweiten Stock des Argula-von-Grumbach-Hauses am Tisch mit Blick auf ein Wäldchen und einen kleinen Park. Seit knapp zwei Jahren lebt die 89-Jährige in dem Seniorenheim, das von der Diakonie Regensburg betrieben wird. Sie ist neugierig auf alles was kommt, erzählt sie lachend, denn „dann lern´ ich doch was dazu!“

Heute ist Neize Brede gekommen, mit einem ganzen Satz Klangschalen in einer Tasche. Zwei der größeren hat sich ausgepackt und nebeneinander vor Haimerl auf den Tisch gestellt. Ganz sanft zunächst, dann etwas härter...

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Ute Kiessling bekommt beim Spindellauf im DEZ Spende für die sport- udn Gymnastikgruppe

Zwei überdimensionale Schecks über insgesamt 1500 Euro konnte Ute Kiessling, Leitern des Sozialpsychiatrischen Dienstes, im Donau-Einkaufszentrum in ihren Rucksack stecken. Bei der Eröffnung des spektakulären Spindellaufs durch das Parkhaus-Rondell und das Einkaufszentrum bekam sie diese vom LLC Marathon Regensburg und vom Armin-Wolf-Laufteam als Sponsoring für die Sport- und Gymnastikgruppe für psychisch kranke und behinderte Menschen. Organisationsleiterin Claudia Fritsch und Sylvia Gingele, die Vorsitzende des Vereins, hatten die Unterstützung eingefädelt und einen der Schecks über tausend Euro übergeben. Dafür sind von den Startgebühren der Läufer jeweils zwei Euro für einen sozialen Zweck abgezwackt worden. Die Teilnehmer des Armin-Wolf-Teams haben noch einmal draufgesattelt und zusätzlich 500 Euro gesammelt.

Mit dem Geld ist das Bewegungsangebot, das der SpDi seit über zwanzig Jahren organisiert, für ein Jahr gesichert. Ute Kiessling freut sich ebenso darüber, wie Kursleiterin...

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Auch die neue Azubine freut sich über die neue Küche

Applaus und viel Lob gab es für Küchenchef Wolfgang Bauer, als er nach über zwei Monaten erstmals wieder ein Mittagessen aus der eigenen Küche für die Bewohner*innen des Argula-von-Grumbach-Hauses servieren konnte. Nach mehr als zwanzig Jahren im Dauereinsatz war eine gründliche Renovierung der Küche notwendig geworden. Start war im September, als der alte Küchenblock abgebaut und herausgenommen wurde. Dann allerdings zeigte sich, dass der Aufwand für die Installation eines neuen Blocks und einiger Geräte sehr viel höher war, als erwartet. Bis mit dem (Wieder-)Einbau begonnen werden konnte, mussten auch Leitungen neu verlegt werden.

Ende November schließlich war es geschafft und Küchenpersonal und Senior*innen freuten sich riesig auf die dampfenden Nudeln und schmackhaften Fleischgerichte, die Bauer mit seinem Team endlich wieder anbieten konnte. Das „Kochergebnis ist jetzt viel gleichmäßiger, weil die Hitzeverteilung um einiges besser ist“, zeigte sich der Küchenchef...

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Dankschreiben von Dekan Eckhard Herrmann
Bekannte weihnachtliche Weisen brachte der Hunderdorfer Kinder- und Jugendchor zu Gehör

Tannenduft, Lichterglanz und ein beschwingtes Programm ließen die Augen der Senioren, die ihren Lebensabend im Leonhard-Kaiser-Haus verbringen, bei der Weihnachtsfeier aufleuchten. Brechend voll war der weihnachtlich geschmückte Speisesaal. Denn zur Freude der alten Herrschaften waren sie von ihren Kindern und Enkelkindern nicht allein gelassen worden, sondern durften sich mit ihnen  auf Weihnachten  freuen.

In seine Begrüßung erinnerte  Hausleiter Martin Huber an seine Kindheit: „Sie werden mir sicher bei diesen Gedichtzeilen zustimmen“, meinte er, „Ich wünsche euch in diesem Jahr eine Weihnacht, wie früher sie war. Schon lang ist`s her, da war so wenig, aber so viel mehr“. Er freue sich, dass die heutige Begegnung zwischen Bewohnern und Gästen einmal mehr die harmomischen Beziehungen zwischen dem Drinnen und Draußen vertiefe. Den  Rahmen gestaltete Viktoria Strehle am Klavier, eine Mitarbeiterin vom Haus, und stimmte auch die begeistert mitgesungenen Weihnachtslieder an. Die Kinder der...

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Termine:

27.05.2018 - 13:30
Wanderung
Alpiner Steig (Regensburg-Etterzhausen-Schönhofen-Eilsbrunn)

05.06.2018 - 09:00
Tagesfahrt: Konzerthaus
Cham u. Blaibach

08.06.2018 - 12:00
Spielefest der Kinderhorte
Nittendorf